Lasergame Heilbronn

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XenOn
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Lasergame Heilbronn

Beitrag von XenOn »

Mal eine Arena, die nichts für Kinder ist. Wir waren mit 6 Leuten dort und hatten somit die Arena (für max. 12 Leute) für uns – hier wird nicht einfach gemischt. Wir waren erstaunt und begeistert von der Vielzahl der Einstellmöglichkeiten und der sehr persönlichen (Top!)-Betreuung von Martin. Da wir keine Ahnung von allem hatten haben wir ihn mal machen lassen – und haben es nicht bereut. Sanfter Einstieg um mit der Arena und System vertraut zu werden und dann nach und nach anspruchsvollere Teamspiele. Vom Anfänger (zugegeben, zielen MUSS man) bis zu eingespielten Teams wird hier jeder seinen Spaß haben – auch wir definitiv wieder!

Lasergame Heilbronn ist erst ab 18 Jahren spielbar!

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Systemhardware: Hi-Tech
Weste: nur Sensoren am Kopf (Stirnband) und Phaser, deshalb muss deutlich besser gezielt werden, als bei Westen-Systemen.
Sensoren haben einen Streu-Radius von ca. 10 cm (geschätzt!), also müsst ihr nicht 100 % die kleinen Knubbel treffen.
Unter den Sensoren zieht man ein Stirnband an, das nach jeder Nutzung gewaschen wird.
Wir hatten anfangs Probleme, dass ein Sensor abgegangen ist (Klett) und dann irgendwie die Kabel genervt haben. War aber nicht bei allen Mitspielern und auch nicht dauernd so. Mussten wir uns ein bisschen dran gewöhnen.
Die Kopfsensoren leuchten beim getroffenen Gegner auf, wird man selbst getroffen hört man einen Sound.
Phaser: verschiedene Gewehre/Pistolen (Metallphaser) mit ca. 3kg Gewicht, verstellbarem Schaft und Laservisier.
Farbe und Stärke des Ziellasers sind einstellbar (rot/grün)
Kleines Display mit Infos zu Leben, Munition etc, habe ich aber nie draufgeschaut.
Mündungsfeuer (mit dem man nicht zielen sollte) und verschiedene Sounds für Schuss/Magazinwechsel.
Reichweite bis 250 m und sehr zielgenau – I like!
Sonst. Hardware: mind. 2 Basen, die als „Bombe“ oder Basis dienen, sowie mind. 4 mobile kleine Boxen für Medic/Ammo, die an Spieler verteilt werden.
Schwachpunkt: Hardwareseitig habe ich keinen Unterschied zw. Gegner und Team sehen können, wurde aber durch Knicklichter gelöst. Problem eigentlich auch nur, wenn man sein Team und die Gegner nicht so gut kennt.

Die Hardware ist mobil und auch für den Außenbereich geeignet. Ihr könnt also wenn ihr einen großen Garten oder ein schönes Waldstück habt dort spielen.

Software:
Spielmodi: klassisches Team gg. Team, Last Man Standing oder Basis verteidigen/einnehmen und viele andere teambasierte Spiele, die teilweise einiges an Taktik erfordern. Dazu Klassiker wie Ghost oder Swat (nicht getestet).
Sehr flexibles System: Respawnzeit, Leben, Munition, Trefferdelays – ihr könnt praktisch alles einstellen lassen, wie ihr wollt. Auch ob Dauerfeuer geht, Burst oder nur Einzelschuss.
Einzelnen Spieler können Sanitäter oder Munitionsträger sein – oder es gibt eben ein/kein Limit.
Ob jeder Spieler andere Eigenschaften bekommen kann weiß ich nicht, werden wir beim nächsten Mal (wenn uns ein sinnvolles Szenario einfällt) testen.
Punktesystem: gibt es, aber habe ich ehrlich gesagt keine Ahnung mehr, glaube 5 Punkte pro Treffer und -3 bei Teamattack.
War für uns aber eher nebensächlich, da wir hauptsächlich Spielmodi mit anderen Gewinnmöglichkeiten getestet haben und es um Teamleistung ging.
Rankings: Es werden am Ende die Punkte, Treffer, Getroffen, Trefferquote, Wer wen getroffen hat ausgelesen und auf einem Bildschirm angezeigt. Denke das kann man auch online nachschauen, aber wir haben nicht gefragt.

Arena: Alte Kelter in Bad Wimpfen Schiedstr. 40, 74206 Bad Wimpfen
Spielfeldaufbau: viele Hindernisse zum Ducken, Netze/Blickhemmer und auch größere Strecken zum Zielen. Nicht die „klassischen“ Neonlicht-Hindernisse sondern neutrale Optik (grau mit gelb/schwarzen Rändern)
Zusätzlich noch eine erhöhte Basis – zwar gut zum Campen, aber Spiele gewinnt man von dort eher nicht.
Nicht unbedingt auf sehr schnelles unkontrolliertes Spiel ausgelegt, sondern eher taktisch und mit viel Übersicht – passend zu Gesamtkonzept also. Jede Position ist eigentlich von mehreren Stellen einsehbar.
Drinnen läuft Musik, wer allerdings auf Helene Fischer steht sollte das dort nicht erwarten ;) Bei uns war es Alternative Punk/Industrial, so genau habe ich nicht drauf geachtet. Zwischendrin war es mal Rammstein, daran erinnere ich mich noch.
Größe/Spieleranzahl: Mindestanzahl um reservieren zu können: 6 Personen, Maximal 12. Ideal sind meiner Meinung nach 10 Leute.
Umfeld: Parkplätze direkt vor der Halle genug vorhanden, es sei denn jeder fährt alleine – dann müsst ihr paar Meter laufen. Umkleiden und Spind mit Schloss vorhanden, aber nur bedingt relevant, da eben nur eine Gruppe in der Halle ist.
Pausenraum: Loungeartiger Vorraum mit viel Platz, Sofas und Tischen. Gemütlich. Pausenzeiten legt man mehr oder weniger selbst fest und wird zur Einweisung ins nächste Spiel genutzt. Wenn man allerdings beim Last Man Standig etc. als erster rausfliegt ist es etwas doof – da wäre ein Flipper oder irgendeine andere Beschäftigung ganz nett.
In der Arena sind einige Kameras angebracht und man kann von der Lounge aus das Spielgeschehen im Multi-Split-Screen verfolgen.

Preise:
1 h 19 € / Person
1,5 h 28 €
2 h 35 €
2,5 h 43 €
3 h 50 €

Gekühlte Getränke 2,00 € - 2,50 €, dürfen aber auch mitgebracht werden.
Achtung, nur Barzahlung oder per Paypal-App möglich!
Zuletzt geändert von XenOn am 15.03.2016, 15:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Lasergame Heilbronn

Beitrag von XenOn »

Edit: War am Wochenende dort und Bericht wurde entsprechend ergänzt/überarbeitet.

Wir wollen auf jeden Fall wieder dort spielen, dann aber mit mehr Leuten und wahrscheinlich 2 h - diesmal waren wir nur 1,5 h.
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